In der Auseinandersetzung um den angeblich geklauten Linux-Quellcode hat sich IBM mit der Forderung an SCO gewandt, endlich die beanstandeten Stellen im Code offen zu legen oder andernfalls das Verfahren zu beenden.
IBM hat beim zuständigen Gericht in Utah Schriftstücke eingereicht, in denen die eigene Position dargelegt und SCO aufgefordert wird, die Stellen im Linux-Code zu nennen, die angeblich geklaut seien. Genau dies hatte SCO nämlich bisher nicht getan und sich dabei immer auf eine Geheimhaltungsklausel berufen.
IBM will nun endlich Klarheit und verlangt daher eine Einstellung des Verfahrens, sollte SCO seine Behauptungen nicht begründen. Zusätzliche Brisanz erhält der Streit durch die Übernahme von Suse durch Novell - den ehemaligen Besitzer der Linux-Rechte, die SCO verletzt sieht. Denn IBM plant nach erfolgter Integration von Suse in Novell, Aktien des Unternehmens im Wert von 50 Millionen Dollar zu erwerben.
News-Submiter: edragon
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