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Donnerstag, 12. Februar 2004, 17:42

Longhorn: Microsoft will alles besser machen

Zitat

Kaum hat sich das Gros der Computernutzer an Windows XP gewöhnt, werden immer mehr Einzelheiten über den Nachfolger bekannt. Microsoft gibt über Longhorn, so der Arbeitstitel des nächsten Betriebssystems, bereits großzügig Auskunft. Demnach können die Verbraucher künftig nicht nur mehr Datensicherheit erhoffen, sondern neben einer neuen Oberfläche und verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten auch ein neuartiges Ablagesystem für verschiedene Datenhappen.

Was Microsoft bisher über Longhorn mitgeteilt hat, sind Ideen und erste Entwürfe. Diese seien zwar durchaus richtungweisend, so Bastian Braun, Produktmanager bei Microsoft Deutschland in Unterschleißheim bei München. Doch diese Ideen laufen nicht zwangsläufig in das fertige Betriebssystem ein, dessen Markteinführung in Deutschland nicht vor 2006 zu erwarten ist.

Erwarten können die Verbraucher von Longhorn jedoch mehr Sicherheit. Schließlich reißen die Meldungen über Sicherheitslecks auch unter Windows XP nicht ab. Longhorn soll deshalb unter anderem gewissermaßen geteilt werden - in einen abgeschirmten Betriebssystemkern namens Nexus und in einen Bereich, der dem Anwender wie bisher zur Verfügung steht.

"Auch die in das Betriebssystem integrierte Firewall wird verbessert", sagt Produktmanager Braun. Über mehr Sicherheit unter Windows würde sich auch Peter Knaack, Computerexperte der Stiftung Warentest in Berlin, freuen.

Allerdings befürchtet Knaack zugleich, dass Microsoft mit der Einbindung entsprechender Funktionen, wie einer vollwertigen Firewall zur Abwehr unbefugter Zugriffe, ein weiteres Monopol schafft. "Das wäre langfristig nicht so gut für den Verbraucher."

Programmoberfläche "Aero"

Longhorn, für dessen Entwicklung Microsoft mehrere Milliarden US-Dollar veranschlagt hat, soll sich auch auf den ersten Blick vom Vorgänger unterscheiden: Die derzeitige Benutzeroberfläche namens "Luna" wird von "Aero" abgelöst. Zu den Neuerungen zählen dann beispielsweise transparente Fenster.

Zur Oberfläche wird voraussichtlich auch die so genannte Sidebar gehören. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung der "Taskbar". Die Sidebar soll jederzeit sichtbar sein und dem Nutzer Informationen liefern - etwa zu laufenden Programmen aus dem persönlichen Terminplaner, aber auch zu Internet-Nachrichten wie Sportergebnissen oder Aktienkursen. Dargestellt wird die Sidebar als senkrecht verlaufender Balken, in den sich einzelne "Kacheln" einfügen lassen, die die gewünschten Informationen oder Funktion enthalten.

Aero lernt vom Anwender

"Aero wird dem Anwender Arbeit abnehmen und von ihm lernen", erklärt Bastian Braun von Microsoft. Wer zum Beispiel stets nur Audio-CDs brennt, den werde das Programm nicht immer wieder fragen, ob es eine Daten-CD schreiben soll. Außerdem könne das System schon bei der Installation die Vorlieben seiner künftigen Nutzer ergründen und sich auf diese einstellen.

Benachrichtungen sollen den Anwender unter Longhorn nicht mehr bei seiner Arbeit stören. Solche Benachrichtungen, wie sie zum Beispiel vom Instant Messenger verwendet werden, bewahrt Longhorn im Hintergrund etwa in der Sidebar auf, bis sie vom Nutzer gelesen werden. Darüber hinaus kann der Anwender vorab festlegen, welche Benachrichtungen das System wann an ihn schicken soll.

WinFS: Neues Dateisystem

Die Menge der Daten, mit denen Computernutzer täglich hantieren - Mails, Dokumente, Musik und Bilder - nimmt stetig zu. Damit sich Anwender in der Datenflut zurecht finden, stattet Microsoft Longhorn mit einer neuen Speichertechnologie aus: Im so genannten WinFS (Windows File System) werden automatisch Informationen zu allen Dateien abgelegt, die der Anwender bearbeitet.

WinFS soll das Finden zusammengehöriger Dokumente erleichtern. Wird etwa ein Name eingegeben, spuckt das System alle Dateien aus, die von der genannte Person stammen. "Nach welchen Kriterien WinFS Dateien speichert, kann der Anwender selbst festlegen", erklärt Braun. Dabei macht sich die Datensammlung von WinFS Funktionen wie Contact Explorer und Communication History sowie Contact Picker zu Eigen. Unter anderem soll der Anwender Personendatensätze leichter finden und den Ablauf von Korrespondenzen zurückverfolgen können.

CeBIT-Debüt noch unklar

Was Microsoft im März auf der CeBIT in Hannover in Sachen Longhorn zeigen wird, ist noch nicht klar. "Wir möchten dem Anwender natürlich nur Dinge präsentieren, die er später tatsächlich in Longhorn wieder findet", sagt Bastian Braun.

Wer sein Betriebssystem bereits vor 2006 auf Vordermann bringen möchte, kann das neue Service Pack 2 zu Windows XP nutzen, das ab Mitte des Jahres zum Download bereitgestellt werden wird. Neben neuen Treibern wird es auch alle bisher erschienen Patches enthalten.


quelle www.pc-welt.de

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Freitag, 13. Februar 2004, 04:27

Hört sich alles recht gut an, aber die Umsetzung dürfte schwieriger werden aber ich denk mal MS bleibt nicht anderes übrig. Vor allem die Sicherheit.

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Freitag, 13. Februar 2004, 18:27

Zitat

Allerdings befürchtet Knaack zugleich, dass Microsoft mit der Einbindung entsprechender Funktionen, wie einer vollwertigen Firewall zur Abwehr unbefugter Zugriffe, ein weiteres Monopol schafft. "Das wäre langfristig nicht so gut für den Verbraucher."


Das hört sich aber nicht so gut an :no:

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Freitag, 13. Februar 2004, 19:32

Zitat

Original von cyber

Zitat

Allerdings befürchtet Knaack zugleich, dass Microsoft mit der Einbindung entsprechender Funktionen, wie einer vollwertigen Firewall zur Abwehr unbefugter Zugriffe, ein weiteres Monopol schafft. "Das wäre langfristig nicht so gut für den Verbraucher."


Das hört sich aber nicht so gut an :no:


Stimmt.
Aber die ganzen Angriffe der Würmer und so weiter veranlassen ja die Firmen solche Sachen zu machen wie TCPA und so weiter.

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5

Freitag, 13. Februar 2004, 19:58

Stimmt die machen ja noch mehr Schaden auf Dauer.Aber ob des nicht zu spät ist bis das beue Windows kommt ist ja noch ne lange Zeit bis dahin da kan viel passieren

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6

Freitag, 13. Februar 2004, 21:37

Also für mich ließt sich diese Anpreisung mehr danach, als würde man in Redmond versuchen, von einem anderen OS (*g*) zu lernen.

Typisch allerdings auch wieder, schon wieder ein neues File-System. Damit's den Open-Source-Entwicklern auch ja nicht langweilig wird ....... :alles_kaese:

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7

Freitag, 13. Februar 2004, 23:41

Blablabla, für mich zumindest.

Das haben sie schon immer behauptet "alles besser, alles sicherer. ...".

Und keine Woche nachdems raus ist schon die ersten Patches. Ne ne, ich mach mich langsam mal an Linux - was das Internet angeht will ich dauerhaft scho was besseres.

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8

Samstag, 14. Februar 2004, 14:28

Gibts für Linux keine Viren oder sowas???

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9

Samstag, 14. Februar 2004, 19:09

Zitat

... Markteinführung in Deutschland nicht vor 2006 zu erwarten ist.

Also erst mal ruhig Blut. Bis 2006 ist noch lange hin und bis das System mal aus den Kinderschuhen raus ist, haben wir garantiert 2007.
Halbwegs rund lief Windows 95 auch erst 1996.
Gruß
TomTom
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10

Sonntag, 15. Februar 2004, 06:27

Zitat

Original von karl
Gibts für Linux keine Viren oder sowas???


Bisher recht wenige was ich so gelesen habe. Die gehen meistens immer gegen MS selbst.

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Sonntag, 15. Februar 2004, 07:22

Immer noch wird damit argumentiert wird, dass Linux den Vorteil habe, dort gäbe es keine oder nur wenige Viren, Würmer usw. Nun, das ist falsch und wer das glaubt der irrt gewaltig. Sicher, weniger im Verhältniss zu MS, aber Diejenigen die verfügbaren Nachrichten über dieses Problem wirklich nachgehen wissen, dass dies so noch nie wirklich zutraf und zutrifft.
Der Grund dafür ist klar. Wenn eine Plattform oder eine Applikation richtig populär ist, wird sie auch attackiert und das mit der gleichen kriminellen Energie wie bei M$. Der Linux/Slapper Wurm ist ein Beispiel für so einen bösartigen Wurm. Die Gefahr von Angriffen wächst unter Linux ständig, denn die Progger solcher Attacken scheinen Mittel und Wege zu kennen, um Antivirensoftware zu umgehen, oder gar auszuschalten.
Nun ... es sieht offenbar so aus, als wenn unter Linux bald die gleichen Zustände herrschen würden, wie unter Windows.

Artikel: Viren machen vor Linux und Unix nicht Halt
Gruß
TomTom
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12

Sonntag, 15. Februar 2004, 09:04

Stimmt die Hersteller von Würmer und sowas zielen ja auf die Mehrheit wenn Linux dann mal richtig kommt und viele des haben da geht es auch dann da los.

Übrigens so nebenbei da gibts eine Umfrage zu Linux und Windows.


Hier könnt ihr die anschauen

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Sonntag, 15. Februar 2004, 09:30

Wie Windows auch hat Linux auch Probleme oder Nachteile aber als Dualsystem Win und Linux find ich des super da kann man beider Vorteile nutzen.

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Sonntag, 15. Februar 2004, 16:35

Zitat

Original von Skulip
Stimmt die Hersteller von Würmer und sowas zielen ja auf die Mehrheit wenn Linux dann mal richtig kommt und viele des haben da geht es auch dann da los.

Übrigens so nebenbei da gibts eine Umfrage zu Linux und Windows.


Hier könnt ihr die anschauen



Interessante Umfrage:

51.6% finden das Windows am Desktop einfach besser ist.
40.1% kennen Linux nicht mal oder es interessiert sie nicht.

... wohlbemerkt bei rund 29.000 abgegebenen Stimmen.
Ist nach meiner Einschätzung schon repräsentativ.
Gruß
TomTom
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15

Sonntag, 15. Februar 2004, 18:31

Jow, wirklich interessant diese Umfrage.
Für mein Dafürhalten vor allem der dritte Platz: Fast ein Drittel (30%) ist inzwischen der Ansicht, Linux ist Windows weit voraus - schätze, vor einem halben Jahr hätte das noch ganz anders ausgesehen *g*.

Sicherlich gibt/gab es auch Linux-gefährdende Viren, allerdings glaube ich nicht, dass solche "Viecher" 'ne lange Lebensspanne haben.
Da Linux nun einmal übers I-Net entstanden und entwickelt wurde/wird, sitzt hier nicht nur ein "Macher" (weitere Bezeichnungen spare ich mir jetzt einfach mal *g*), der sein Produkt für das einzig Wahre hält.
Nein, die OpenSource ist über den ganzen Globus verteilt und I-Net ist Voraussetzung. Hinzu kommt, das ein sehr großer Anteil der Linux-User auch über fundamentiertes Wissen verfügt, um solche Viecher sofort zu erkennen und zu terminieren.

Tut mir leid, aber Viren- und Würmerhypes wie unter Windows sind unter Linux meiner Meinung nach einfach nicht vorstellbar.

Und last but not least: Big Bill ist sich ja auch ansonsten nicht zu schade, Linux auf jede nur erdenkliche Art zu diskreditieren. Darum bin ich inzwischen äußerst vorsichtig, wenn ich Meldungen über Linux-Viren (oder sonstige Warnungen) lese ..... ;)

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Montag, 16. Februar 2004, 00:09

Big Bill und besser naja ich glaubs net :smile: :roflrofl:
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Montag, 16. Februar 2004, 00:32

Die Frage ist nicht besser sondern was ist bis 2006/2007 das ist noch ne lange Zeit.

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Montag, 16. Februar 2004, 00:36

Zitat

Original von Asisso
Die Frage ist nicht besser sondern was ist bis 2006/2007 das ist noch ne lange Zeit.


Das ist es ja ich finde das immer mit den Terminen so eine Sache man sollte zwar rechtzeitig ankünden, reicht aber auch ein paar Monate voher um vielleicht peinlichkeiten zu vermeiden.
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Montag, 16. Februar 2004, 07:21

Zitat

Original von Morpheus
Big Bill und besser naja ich glaubs net :smile: :roflrofl:


Nun ... ich habe mit Linux zwar nur wenig Erfahrung und kann demzufolge auch nicht beurteilen ob BigBill besser ist oder nicht. Eins jedoch weiß ich so sicher wie die Erde rund ist, wenn Linux mal den Bekanntheitsgrad eines Windows-Systems erreicht hat, werden auch bei Linux Probleme, Hacker-und Virenangriffe, Patches usw. auftauchen, die dem von Windows in nichts nachstehen. Anders vielleicht, aber sicherlich nicht weniger schlimm.
Gruß
TomTom
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Montag, 16. Februar 2004, 10:19

Das ist wahr, das habe ich zum Glück auch nie bestritten aber da Linux kein kommerzielles Produkt in dem Sinne ist wird es weniger Hackker attacks geben da viele einfach nur aus Frust auf ein misslungenes Produkt sowas machen und auf wegen des Kommerz. Aber sowie Linux noch bekannter wird wird es auch da Probleme geben aber die werden schneller gelöst werden bin ich der überzeugung da viele Linux Entwickler noch aus Überzeugung herraus sachen entwickeln M$ jedoch nur noch wegen des Geldes.
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